Auf Friedrich Rückerts Spuren

Sonntag, 28. Mai 2017, 8:00 Uhr
Treffpunkt Stadttheater Schweinfurt

Auf Friedrich Rückerts Spuren – Wanderung von Oberlauringen nach Großbardorf
Rückert-Wanderung unter der Leitung von Hans Schömburg und Jürgen Hofbauer

Eine Veranstaltung des Touristenvereins Die Naturfreunde e.V.
und der Rückert-Gesellschaft e.V.

Wie in den vergangenen Jahren, werden die Naturfreunde des Bezirks Unterfranken in Zusammenarbeit mit der Rückert Gesellschaft e.V. Schweinfurt auch in diesem Jahr eine Wanderung auf den Spuren des Dichters durchführen. Das Gedicht »Pfarrer und Kaplan« aus der Gedichtfolge »Erinnerungen aus den Kinderjahren eines Dorfamtmannsohns« dient hierzu als literarischer Hintergrund.
Die Wanderung findet am 28. Mai statt. Zur Abfahrt treffen sich die Wanderer um 8.00 Uhr am Schweinfurter Theater. Mit dem Bus geht es dann nach Oberlauringen, wo wir das »Friedrich Rückert Poetikum« besichtigen. Dort begehen wir den »Rückert-Rundweg«, der uns zu 8 Stationen führt, die Friedrich Rückerts Kinderjahre geprägt haben. Vorgetragene Gedichte bereichern den Rundgang. Nach dem Mittagessen beginnt die Wanderung nach Großbardorf, um im ehemaligen Pfarrhaus bei Kaffee, Kuchen und Gedichten den Wandertag zu beenden.

Teilnehmerkarten sind ab 8. Mai in der Tourist-Information Schweinfurt 360° erhältlich oder verbindliche Anmeldung bis 25. Mai unter der Telefonnummer: 0 97 21 / 5 83 59.

Rückert-Rundweg: 3 km,
Wanderung nach Großbardorf: 8 km.

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Auf Friedrich Rückerts Spuren

Sonntag, 22. Mai 2016, 8:30 Uhr
Beginn am Rückert-Denkmal Schweinfurt

Auf Friedrich Rückerts Spuren – Auf dem Rückert-Wanderweg, vom Rückert-Denkmal in Schweinfurt zur Tannenberghütte in Ottenhausen.
Rückert-Wanderung unter der Leitung von Hans Schömburg und Jürgen Hofbauer

Eine Veranstaltung des Touristenvereins Die Naturfreunde e.V. und der Rückert-Gesellschaft e.V.

Wie in den vergangenen Jahren, so auch im Rückert-Jahr 2016, werden die NaturFreunde des Bezirks Unterfranken in Zusammenarbeit mit der Rückert Gesellschaft e.V. Schweinfurt auch in diesem Jahr eine Wanderung auf dem Rückert-Wanderweg durchführen.
Die Wanderer treffen sich am Sonntag, den 22. Mai um 8.30 Uhr am Rückert-Denkmal auf dem Schweinfurter Marktplatz. Der markierte Wanderweg führt über die Mainleite nach Mainberg und weiter in den Mainberger Grund. Bergwärts wechseln wir hinüber ins Hesselbacher Tal, um in Hausen in die Gaststätte »Martin« zur Mittagsrast einzukehren.


L. Richter: Schloß Mainberg

Danach wandern wir durch den »Ottenhäuser Grund« zur Tannenberghütte, um bei Kaffee und Kuchen oder einer Brotzeit die Wanderung ausklingen zu lassen.
Für die Rückfahrt mit dem Bus zu den geparkten Autos (in Schweinfurt) wird ein Beitrag erhoben. Für dieTeilnehmer, die nur die »Vormittagswanderung« mitmachen wollen, ist die Rückfahrt nach Schweinfurt mit dem Stadtbus möglich.

Aus organisatorischen Gründen ist eine verbindliche mündliche Anmeldung (bis 18. Mai)
unter der Telefon-Nr. 0 97 21 / 5 8359 erforderlich.

Wanderung am Vormittag: 10 km,
Rundweg in Oberlauringen: 6 km.
Rückkehr nach Schweinfurt gegen 18:00 Uhr.
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Voran, der Geharnischte
Friedrich Rückert in Wien

Dienstag, 24. Mai 2016,19:00 Uhr
Musiksammlung der Wienbibliothek, Loos-Räume Bartensteingasse 9,1. Stock, 1010 Wien

Eine Veranstaltung der Wienbibliothek und der Rückert-Gesellschaft e.V.

Am 7. April 2016 wurde in der Kunsthalle Schweinfurt die Ausstellung »Der Weltpoet -Dichter, Orientalist, Zeitkritiker« anlässlich des 150. Todesjahrs von Friedrich Rückert (1788-1866) eröffnet, bei der die Wienbibliothek im Rathaus Kooperationspartner ist. Jeder in Wien kennt Rückert als Autor der mehr als 400 »Kindertodtenlieder«, die er Anfang 1834 schrieb, nachdem zwei seiner sechs Kinder binnen weniger Tage vom Scharlach dahingerafft wurden, und von denen Gustav Mahler rund 80 Jahre später einige kongenial vertonen sollte. Wer aber weiß schon, dass Rückert während seines mehrwöchigen Wien-Aufenthalts um die Jahreswende 1819/20 unter dem Namen »Voran, der Geharnischte« Mitglied der berüchtigten »Ludlamshöhle« wurde und zudem die Initialzündung für seine Karriere als maßgeblicher Orientalist seiner Zeit erlebte? Der Abend in der Musiksammlung der Wienbibliothek begibt sich auf die Wiener Spuren Rückerts und wird mit prominenten Vertonungen seiner Lieder musikalisch untermalt.

Begrüßung
Sylvia Mattl-Wurm, Direktorin Wienbibliothek

Friedrich Rückert – Leben, Werk, Wirkung
Rudolf Kreutner, Ausstellungskurator Rückert-Jahr 2016

Voran, der Geharnischte. Friedrich Rückert in Wien
Marcel Atze, Leiter der Handschriftensammlung

Musikalisches Programm

Rückert-Vertonungen, Lieder von Robert Schumann und Gustav Mahler
Studierende der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Moderation
Thomas Aigner, Leiter der Musiksammlung Wienbibliothek

Kontakthinweis: www.wienbibliothek.at
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Rückert und der Herr der Bettenburg
Vortrag von Prof. Dr. Claudia Wiener, München

Dienstag, 7. Juni 2016,19:30 Uhr
Schloß Bettenburg b. Hofheim i. Ufr./Manau


L. Richter: Die Bettenburg

Eine Veranstaltung der Stadt Hofheim in Zusammenarbeit mit der
Begegnungsstätte Schloss Bettenburg und der Rückert- Gesellschaft e.V.


Für Friedrich Rückert war die Entscheidung, nach seinem Studium nicht sofort als Gymnasialprofessor tätig zu werden, ein Schritt dahin, tatsächlich das Dichten zu seinem Hauptberuf zu machen. Bei diesem kühnen Schritt unterstützte ihn Christian Freiherr Truchsess von Bettenburg auf vielfältige Weise. Nicht nur durfte er immer wieder in der Burg wohnen und ungestört arbeiten, er erhielt hier Kontakt zu maßgeblichen Literaten, Politikern und Verlegern der Zeit. Umgekehrt scheint der Truchsess in seinem Selbstbild als letzter Reichsritter durch Rückert bestärkt worden zu sein. Rückerts Werke der Zeit und seine Kontakte zum Burgherrn und zu den Bettenburger Besuchern sollen uns diese symbiotische Beziehung erklären.

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»Mein Rückert«
Autorenlesung von Klaus Gasseleder, Erlangen

Donnerstag, 16. Juni 2016,15:00 Uhr
Museum Otto Schäfer, Judithstr. 16, Schweinfurt

Eine Veranstaltung des Projekts Rückert-Jahr 2016 in Zusammenarbeit
mit dem Museum Otto Schäfer und der Rückert- Gesellschaft e.V.


Der Schriftsteller Klaus Gasseleder, in Schweinfurt geboren und aufgewachsen, stellt sein Buch »Mein Rückert« vor, in dem er zunächst seine persönlichen Annäherungen und Entfernungen an und von Rückert beleuchtet. Im weiteren Verlauf un­tersucht er auch, inwieweit der »Gedichtemacher« und Sprachakrobat Rückert als ein Vorläufer einer form- und sprachorientierten literarischen Moderne gelten kann. Er wendet sich gegen ein gängiges Verstehen Rückerts als Erlebnislyriker, bei dem Dichtung und Leben zu wenig auseinander gehalten werden und nimmt dabei Rückerts poetologischen Äußerungen über den Vorrang der Form vor dem »Gehalt« ernst.

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Der Untergang der Nibelungen im Tigris
Friedrich Rückerts literarische Projekte zwischen 1812 und 1818

Vortrag von Prof. Dr. Claudia Wiener, München

Samstag, 18. Juni 2016,15:00 Uhr
Museum Georg Schäfer, Brückenstr. 20, Schweinfurt

Eine Veranstaltung des Museums Georg Schäfer
in Zusammenarbeit mit der Rückert-Gesellschaft e.V.

Rückerts intensive Beschäftigung mit der volkssprachlichen Literatur des Mittelalters erklärt sich in der Zeit der Befreiungskriege nicht nur aus einem ästhetischen Interesse, sondern verfolgt politische Ziele, die sehr konkret sein, aber auch visionären Charakter haben können. Die Werke, die zwischen 1812 und 1817 entstehen, können uns zeigen, welche Stoffe, Werkformen und Figuren einen besonderen Symbolwert und ein Identifikationspotenzial für Rückert und seine Zeitgenossen besitzen.

Die Italienreise in den Jahren 1817/18 tritt Rückert mit einem ambitionierten Barbarossa-Projekt an, von dem er seinem Sponsor, dem Verleger Johann Friedrich Cotta, verspricht, dass es das Werk seines Lebens werden solle. Wie sollte das Werk aussehen? Welche politischen Aussagen sollte es transportieren? Warum gibt es Rückert auf? Und vor allem: Wie kommt er in dieser Phase zu seiner folgenreichen Entscheidung, sich dem Studium der Orientalistik zu verschreiben? Viele Fragen, auf die sich vielleicht aus seinem Umfeld auf der Bettenburg, in Stuttgart, in Italien und Wien Antworten finden lassen.

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»Das stille Abenteuer – Friedrich Rückert und der Fischfang «
Autorenlesung von Dr. Wolfgang Weyers, Freiburg i. Brsg

Freitag, 24. Juni 2016,19:00 Uhr
Kunsthalle Schweinfurt, Rüfferstr. 4, Schweinfurt

Eine Veranstaltung des Projekts Rückert-Jahr 2016 in Zusammenarbeit
mit der Kunsthalle Schweinfurt und der Rückert- Gesellschaft e.V.


Dichten und Denken waren für Rücken eins. »Ich denke nie ohne zu dichten, und dichte nie ohne zu denken«, sagte er von sich selbst, und vielleicht vermochte er es besser als jeder andere deutsche Dichter, Gedanken in Reimkaskaden und in den unterschiedlichsten Versformen zum Ausdruck zu bringen. Wie ein Fischer warf Rückert das Netz seiner Worte aus, um Gedanken einzufangen, und nicht selten war er überrascht von dem, was nachher im Netz zappelte. In dieser Unberechenbarkeit des Fangs lag für Rückert der Zauber der Poesie, mit der er zauberte und von der er selbst bezaubert wurde.

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